Trauer

Trauer ist befreiend,
Trauer ist Gewissheit,
Trauer ist nicht endgültig,
Trauer ist gegenwärtig,
Trauer ist ein Begleiter,
Trauer ist Treue,
Trauer ist Zuneigung,
Trauer bedeutet LIEBE……

© Christiane Rühmann

Diplomatie

Sie sind klein - ohne Macht,
wachsen heran, mit viel Bedacht.
Doch trennen sich stets die Wege -
man kommt sich langsam ins Gehege.
Empörung, Hass, Trauer und Liebe,
wäre alles, was uns von uns noch bliebe,
gäbe es nicht die Diplomatie,
denn was wären wir ohne sie?
Um zu schlichten manchen Streit,
nie kämen wir ohne sie so weit.
Auch Hoffnung, so wie Akzeptanz,
schließen diesen Lebenstanz,
der stets uns dazu animiert,
in guten und auch schlechten Tagen,
zur Versöhnung beizutragen.
Vergeben und Verzeihen,
wird unser Lebensglück dann sein.

© Christiane Rühmann

Energie

Verführerisch schön,
gepaart mit zarten Wolkenstreifen,
bahnt sich die Sonne den Weg in ihr Bett.
Traumhaft schöne Facetten
lassen der Phantasie ihren Lauf.
Sammeln von Impressionen,
verwandelt diese in eine Batterie.
Aus diesen geballten Energien
ergeben sich neue Kräfte,
umgesetzt in Tat und Leben,
sie mir neue Lebensenergie geben.
© Christiane Rühmann

Die Frau

Die Frau, die sich vor Sehnsucht biegt,
wohl im falschen Bette liegt.
Drum sollte sie sich just beeilen,
um woanders zu verweilen.

© Christiane Rühmann

Silvester

„Mensch Willi, komm mal in die Pantoffeln,
hol aus dem Keller die Kartoffeln
und sieh zu, dass Du sie geschält auch kriegst,
bevor Du auf dem Sofa liegst!“

„Ach Hilde, lass mich ganz einfach mal in Ruh
und sieh Du viel lieber zu,
dass der Braten fertig wird
bevor aus Nichts ein ‚Garnichts‘ wird.“

Er steht auf, steigt hinab die Stufen,
als er sie hört nochmals rufen:
„Bring noch ein Glas Rotkohl mit“,
und schon verpasst er den letzten Tritt,

fällt, und das ist jetzt kein Scheiss,
auf seinen sehr empfindlichen Steiss.
Von dem Gerummel aufgerührt,
Hilde in den Keller stiert.

„He Willi, komm mal in die Hufe
und pass auf – die letzte Stufe,
sie ist nicht mehr lupenrein……“
Das konnte nur ein Mordanschlag sein!

„Konntest Du das nicht vorher kund tun,
Du, Du ungekochtes Suppenhuhn?
Jetzt ist mein Hinterteil versehrt.
Das hast nur Du alleine mir beschert.“

Doch wieder oben angekommen,
hat jeder sich zusammengenommen.
Sie nahmen sich sogar in den Arm.
Jetzt ist wieder beiden warm

ums Herz und das ist wichtig!
Vergangenheit ist auf einmal nichtig.
Willi bleibt doch Hildes Bester,
denn schliesslich ist doch heut´ Silvester.

Geniessen ihre Flasche Sekt,
weil FRIEDE doch am besten schmeckt…….

© Christiane Rühmann

Ein frohes neues Jahr 2012

Ich wünsche all meinen Besuchern und Freunden meines Blogs einen spannenden Übergang in 2012.

An erster Stelle meiner Wünsche für Euch, steht GESUNDHEIT, LIEBE, ERFOLG, FREUNDSCHAFTEN, SPANNENDE EREIGNISSE in positivem Sinn, NEUE INSPIRATIONEN und IMMER EINE HANDBREIT WASSER UNTERM KIEL........

Liebe Grüsse

Christiane

Ja ist denn schon wieder Silvester?

Schon wieder ist ein Jahr vorüber gegangen,
kaum, dass es grad mal angefangen.
Wohin gehen nur so schnell die Tage?
Das ist es, was ich mich ständig frage.

Hab gerade noch im See geschwommen
und einen Sonnenbrand bekommen.
Hab mich erfreut an dem schönen Grün,
sah Leute in die Eisdielen fliehen.

Genoss den lauen Sommerabend,
mich an kühlem Bierchen labend.
Der Landschaftsmaler kam so schnell,
die Abende nicht mehr lange so hell.

Das bunte Laub kaum richtig genossen,
hat die Natur sich schon entschlossen,
Barbier zu spielen auf den Bäumen
und alle Blätter abzuräumen.

Und emsig sah ich auf einmal alle laufen
um ihre Weihnachtsgeschenke schon zu kaufen.
Wie kann das sein, wo soll das hin?
Empfind ich so, weil ich nicht mehr zwanzig bin?

Nun wach ich auf und merk, mich friert.
Dass Winter ist, habe ich erst jetzt kapiert.
Schwups ist auch schon Weihnachten vorbei,
das ist doch ´ne riesen Schweinerei.

Schon seh ich die Kinder ungeduldig mit den Füssen treten,
sie verlangen alle nach den Silvester-Raketen.
Ja, ist denn das Jahr schon wieder vorüber?
Plötzlich sind sie alle im Silvesterfieber!

Kaufen Braten, Chips und Kistenweise Sekt
und alles, was zu Silvester sonst noch so schmeckt.
Planen eine riesige und lange Feier,
stürzen sich auf die Angebote wie die Geier.

Schnell zeigt die Uhr schon Zwölfe an
und manch einer schon nicht mehr kann.
Hat von Silvester nichts mehr mitbekommen,
war vom Alkohol total benommen.

Merkt auch nicht, wie schnell die Zeit vergeht,
das neue Jahr schon wieder auf der Schwelle steht.
So schnell nimmt die Zeit ihren Lauf,
und legt wieder eine Schaufel drauf……..

(c) Christiane Rühmann