Mein Froschkönig

Nun habe ich ihn doch endlich noch gefunden: MEINEN FROSCHKÖNIG !!!





Dort wacht er, versteckt unter Efeu und Kletterblumen, an einem alten Gemäuer auf einem idyllischen Hof, über sein Wasser.


Er liebt seine Umgebung, und manchmal helfen ihm vermutlich Elfen dabei, in kleinen Eimerchen, das Wasser zu transportieren - dahin, wo es benötigt wird.

Kein Wunder, dass es ihm dort gefällt. Er ist umgeben von grünen Baumwiesen, gepflegter Reitanlage und einer tierlieben Amazone.







Auch andere Vierbeiner scheinen sich an diesem Ort wohl zu fühlen und tummeln sich vergnügt im frischen Grün.





Auf den folgenden Bildern zeigt sich: Wenn der Mensch sie lässt, gibt Mutter Natur ihr Bestes, um denen, die Spass daran haben, Freude und Wohlbefinden zu schenken.


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Teilt mit mir diese Freude und geniesst die schönen Impressionen.













Na, gefällt Euch das ?








Ich hoffe, es hat Euch gefallen und teilt mit mir die Meinung:
What a wonderfull world.....









(c) Christiane Rühmann










































Alte Liebe rostet nicht....

Nach Jahren , wo wir uns aus den Augen verloren,
fühl ich mich jetzt wie neu geboren,
weil wir uns wieder neu begegnet sind,
empfinde wie früher – wie das Kind.

Als wir uns liebten oder hassten,
an unsere Händchen uns einst fassten,
uns erstmals küssten – auf den Mund
zu schon vorgerückter Stund,

es mag so gegen Fünf gewesen sein,
wir waren ja damals auch noch klein.
Und auf dem Klassentreffen heute,
zählst Du erneut zu meiner Beute.

Kann meinen Blick nicht von Dir lassen
und kann es eigentlich nicht fassen,
dass ich Dich jemals gehen liess.
Wann war´s, als uns die Zeit verliess?

Dein vertrauter Unschuldsblick
versetzt mich in die Zeit zurück,
als ich unsterblich in Dich verliebt
und der mir so viel Nähe gibt.

Du hast Dein Leben bereits gelebt,
hast Höhen und Tiefen schon erlebt.
Erzählst von den Begebenheiten,
lässt die Gedanken einfach gleiten….

so wie früher, als wir noch jung…
Es lebe die Erinnerung!
Was wollen wir uns damit sagen?
Wollen wir einen neuen Anfang wagen?

Uns wie früher bei den Händen nehmen
und uns in die Arme nehmen?
Was wird das Schicksal von uns denken?
Ach was! Es wird uns einfach lenken!

Drum haben wir uns ganz unverdrossen,
zu einem Neuanfang entschlossen.

© Christiane Rühmann

Jugendliebe

Ich liebte Dich schon als Kleinkind.
Du hast mich verteidigt,
auch wenn Du ein halbes Jahr jünger bist,
als ich es bin.

Du hast mich begleitet, durch meine Jugendzeit,
hast mich verführt und mich doch bewahrt.
Hast mich beschützt vor unguten Freunden,
warst an meiner Seite, wenn ich durch die Dunkelheit
nach Hause gehen musste.

Du hast mir erzählt von einer besseren Welt,
hast mir zugehört, wenn ich an der Welt zweifelte.
Du hast mich nie erreichen können – persönlich, als Liebhaber,
und doch bist und bleibst Du mein Freund,
auch, wenn Du heute Deine eigene Familie hast.

Deine Frau hat gelernt, mit unserer Freundschaft umzugehen,
hat gelernt, dass, wenn wir uns in den Armen liegen,
eine andere Liebe uns verbindet, als die sexuelle,
die man bei so viel Nähe vermutet.

Du hilfst mir, wenn ich in Not bin, ich Deine Hilfe brauche.
Du begleitest mich in meiner Traurigkeit,
wenn ich Grund dazu habe.

Uns verbinden viele Dinge und Begebenheiten.
Ich bin stolz darauf, dass Du mir im Sandkasten
meine Förmchen geklaut hast,
ich bin stolz darauf, Dich zu kennen,
bin stolz, dass ich Dir einen Zahn ausgeschlagen haben,
als wir uns mit 6 Jahren gestritten haben.

Ich bin stolz darauf, dass wir mit unseren 5 Jahren
auf „unserem“ Komposthaufen“ geheiratet, und bereits nach
einer Woche geschieden haben, weil Du mich von dem
Komposthaufen gestoßen hast.

Ich bin stolz darauf, dass Du mich bereits nach einer Stunde
wieder, mit einem süßen Lutscher um Vergebung gebeten hast.

Ich freue mich, wenn ich Deine Telefonnummer
heute auf meinem Display lese.

Ich respektiere, wenn Du mir sagst, Du hast jetzt keine Zeit.
Ich weiß, dass Du Dich bei mir zurück meldest,
denn: DU BIST MEIN FREUND…..

© Christiane Rühmann

Autokino

Als Rudi war ein junger Hüpfer,
fuhr er mit frisch gewasch´nem Schlüpfer
und seiner Freundin Moni-Mo
nach Porz ins heissgeliebte Kino.

Es war ein Filmtheater besondrer Art,
nicht warm, und auch nicht smart.
Es war ein Kino von besond´rer Sorte,
was jeder junge Mensch gern mochte.

Gemeint ist hier das Autokino
und nirgendwo war man sonst so
unbeschwert und richtig frei,
bereit für jede Schweinerei.

Man konnte sauen mit dem Popkorn,
und saß man zu zweit alleine vorn,
fiel einem auch was Besseres ein,
als nur Zeuge der Leinwand zu sein.

Neben dem Lautsprecher, der gut lärmte,
gab´s noch ne Heizung, die gut wärmte,
in des Fahrzeugs Innenleben,
um die Stimmung noch zu heben.

Hatt´ man dann noch keine Hitze,
betätigte man die Liegesitze.
Beim dann erfolgten Schmusen,
öffneten sich so manche Blusen.

Mag sein, dass manches Mädel nahm Reissaus,
sprang empört aus dem Wagen raus.
Die meissten Mädchen aber blieben
und liessen sich ganz gerne lieben.

Und ohne auf die Uhr zu schauen,
sie sich näher zu dem Burschen trauen.
Und nach erfolgtem Liebesglück,
blieb manche DNA zurück.

Seid Ihr alle jetzt bereit,
dann dreht zurück auch Eure Zeit…..?
Habt Spaß daran, bereut nicht eine Minute
und nehmt die Zeit zu Eurer Statute…..

Denn, was vergangen ist im Leben,
lässt sich so nicht nochmal erleben…..

© Christiane Rühmann

Nervige Anmache

Genervt von Freundes ewigem Gegrinse,
nimmt er erneut ein Mädel auf die Linse.
Er macht sie an und lässt nicht locker,
den Kumpel reisst es fasst vom Hocker.

Umschmeichelt sie mit Poesie,
und zaubert für die hübsche Rosalie,
ganz locker aus der Lederhose
eine tolle Plastikrose.

Den Trick, schon öfters angewandt,
hat bisher jeder Freund verkannt.
Eindruck er damit hinterlässt,
drum er die Taschen vollgepresst,

mit diesen Plastik-Blumenteilen,
um sie an Mädels zu verteilen.
Doch Rosi, diese Edelschönheit,
hat für so was keine Zeit.

Sie ist genervt von dem Gehabe.
‚Ob er sie denn nicht all habe‘,
will sie entsetzt von ihm jetzt wissen
und rückt zurecht die Schulterkissen.

Sie wirft ihr Haupt gekonnt in den Nacken,
bis ihre Nackenwirbel knacken.
Doch er gibt nicht so einfach auf
lässt seiner Unwiderstehlichkeit den Lauf.

Animiert holt er aus seiner Tracht,
diesmal eine Spinnenpracht.
Aus Gummi war das edle Stück,
doch brachte auch diese ihm kein Glück.

Nun zaubert er, was ihr gefällt,
aus der Hosentasche Geld!
Hält vor ihre Nase den grünen Schein,
das konnte nicht besser sein.

Als endlich strahlt jetzt ihr Gesicht,
sagt er frech: „Ich mag Dich nicht….“
Zum Boxhieb holt sie aus, die Olle:
„So, jetzt kriegste einen auf die Knolle!“

Sie traf ihn mitten auf die Nase,
besser, als etwas unterhalb der Blase.
Gekränkt begibt er sich zum Rückzug,
denn aus Schaden wird man klug.

Und die Moral von der Geschicht:
Hübsche Mädels nervt man nicht……

© Christiane Rühmann