EDOVA....und so geht es weiter 10. Autorin


10. Autorin

Wie in Trance war sie aus dem Haus gerannt. Sie fröstelte und ihre Nackenhaare stellten sich als sie daran dachte. Sie rannte und rannte einfach drauf los. Beinahe wäre sie über eine schwarze Katze gestolpert. Plötzlich stand sie am Strand.

Das Geräusch der Wellen beruhigte sie etwas. Ihr Blick schweifte über das tiefschwarze Meer. Ein Boot schaukelte, in weiter Ferne im hellen Mondlicht. In Gedanken war sie schon wieder in Marios Wohnung. Als ihr noch etwas Schreckliches einfiel. Mario hatte ihr eine Haarsträhne abgeschnitten und meinte:

„Zur Erinnerung an unsere schönste Nacht, Bella.“

Gesine gingen tausend Gedanken durch den Kopf, was wollte er bloß mit ihrer Haarsträhne - wahrscheinlich machte er Voodoo, oder noch viel Schlimmeres damit.

Ich sollte jetzt lieber zurückgehen und mich einfach im Zimmer einschließen dachte
sie. Sie sah sich um, welchen Weg musste sie eigentlich gehen? Wo war sie überhaupt ge-landet. Es war Stockdunkel. Sie nahm den Weg, der über den Hügel führte. Langsam tastete sie sich vor. Sie spürte unter ihren Füßen Metall, Gesine verpasste dem Ding einen Tritt, mit lautem Knall umschloss es ihren Fuß, ein Schmerz durchzog Gesines ganzen Körper. Etwas Warmes rann über ihre Füße. Verzweifelt versuchte sie sich zu befreien, das Eisending wich keinen Zentimeter.
Gesine heulte vor Schmerz. Mein Handy dachte sie, - wo ist mein Handy? Nervös kramte sie in ihrer Tasche. Nichts! Nur ein zerdrücktes Päckchen Zigaretten. Sie steckte sich zitternd eine an, nahm einen tiefen Zug, es beruhigte sie etwas. Sie hörte ein rascheln, etwas berührte ihren Arm.

„Gesine was machst du hier“, sprach sie eine tiefe, schmeichelnde, Stimme an.

Stotternd sagte sie, ich wollte nur einen Spaziergang machen und hab mich verlaufen, ich wollte gerade zurück, als ich in diese blöde Falle trat.

Sein Griff, um ihren Arm wurde fester. „Du Arme, komm ich bringe dich zurück.“

Monika Schüler, 67308 Zellertal, Deutschland 24.09.010 sky_angel57@gmx.de
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