TUNESIEN...... (eine wahre Geschichte/Kurzkrimi)

Im Sommer 2003, ein Jahr nach dem Tod meines Mannes, gönnte ich mir einen Urlaub für eine Woche in Tunesien. Ich hatte die Reise drei Monate zuvor im Reisebüro gebucht.
Ich freute mich sehr darauf, einfach mal raus, und doch war mir ziemlich mulmig zumute.
Wie würde ich es wohl machen am Strand mit meiner Tasche und ihrem Inhalt: Handy, Kamera & Co. ? Andere Reisende befanden sich in Begleitung ihrer Ehepartner, Freunde, Kinder usw.

Egal, erstmal ankommen, Zimmer beziehen, und dann werde ich weitersehen.
Vom Flughafen zum Hotel wurden meine Mitreisenden und ich, von einem Bus abgeholt. Der Busfahrer legte mit seinem Gefährt ein Speed an den Tag, boahh, ich war dem Herzinfarkt nahe: Hupen - bremsen - Gas .....

Endlich waren wir vor dem Hotel angekommen. Nachdem ich eingecheckt, mein Zimmer bezogen und meine Koffer ausgeräumt, sowie meine mitgebrachten, für mich unverzichtbaren Gerätschaften, untergebracht hatte, begab ich mich auf Erkundung der Anlage. Heute bin ich davon überzeugt, wie bescheuert ich doch war, Laptop, Video- und Fotokamera mitzunehmen. Vom Handy ganz zu schweigen. Allerdings sollte mir in diesem Urlaub all dieses unnütze Gezeugse doch noch sehr nützlich sein.

Ich begab mich also in die Parkanlage, die sehr gepflegt und grosszügig angelegt war.Ein riesengrosser Pool, Kinder-Spielanlagen, geschlossene Tiergehege, Palmen und wunderschöne blühende Blumen machten die Anlage zu einem Hingucker. Ich bemerkte sofort die Vielfalt an wunderschönen bunten Schmetterlingen, aber auch einen Mann, der mich wie ein Schatten verfolgte.

Ich war verunsichert, ging aber trotzdem zum Strand, der sofort an das Hotelgelände anschloss und sah, tief ein- und ausatmend, die rote Sonne am Horizont im Wasser des Meeres versinken. Ich spürte, wie gut mir das tat und bedankte mich beim Universum, dass es mich hierher gebracht hatte. Viel zu lange hatte ich keinen Urlaub mehr machen können. Ich verweilte am Strand etwa eine halbe Stunde, bevor ich mich wieder auf den Weg zum Hotel machte, um mich dort noch zu einem Absacker in der Bar niederzulassen, mein "Schatten" war auf einmal verschwunden.

Von der Reise und ihren Strapazen war ich recht erschöpft und müde und so begab ich mich nach noch einem kurzen Imbiss und dem Absacker ins Bett und schlief wohl auch sofort ein.

Am anderen Morgen nahm ich mein Frühstück in einem Nebentrakt des Hotels ein, der mich irgendwie an eine Bahnhofshalle erinnerte. Anschliessend ging ich auf mein Zimmer, um meine Badesachen zu holen und mich dann an den wunderschönen Sandstrand zu legen.


Plötzlich war der "Schatten" wieder da! Diesmal trat er mir in der Hotelhalle, die übrigens mit exotischen Figuren und prächtigen Gewächsen ausgeschmückt war, entgegen, stellte sich mir mit einer sehr guten deutschen Aussprache vor: "Hallo, ich heisse Lotfi und habe gesehen, dass Du alleine angereist bist. Du solltest aufpassen, dass man Dir von Deinen wertvollen Sachen nichts stiehlt, und auch auf Dich solltest Du achtgeben."

Uuups, er hatte also bemerkt, dass ich bei meiner Anreise eine Laptoptasche über meiner Schulter trug und zudem noch eine Videokameratasche. Mann, was war ich doch nur für ein Idiot!

Ich war misstrauisch und blickte ihn scharf an, in seine fast schwarzen Augen. "Wenn Du willst", sagte er, "werde ich Dich im Auge behalten und unauffällig in Deiner Nähe bleiben."
"Was bist Du? Ein Privatdetektiv? Ein Ausbeuter, also selbst ein Räuber? Und wenn nichts von allem, was erwartest Du von mir?"


Ich drehte mich um und begab mich auf den Weg in Richtung Strand. Als ich ein ruhiges Plätzchen gefunden hatte, breitete ich mein Strandlaken aus, setzte mich darauf nieder, schaute auf´s Meer, den Strand hinauf und entdeckte ....Lotfi! Er winkte mir aus einer mir jetzt angenehmen Distanz zu und ich .... winkte tatsächlich zurück. Ich wäre gerne ins Wasser gegangen, aber meine Sachen...? Ich beschloss, meine weisse Strandtasche unter mein Badelaken zu legen und vom Wasser aus immer einen Blick auf meinen Liegeplatz zu werfen. Immerhin befanden sich in der Tasche mein Handy, etwas Geld sowie Feuerzeug und Zigaretten. Nach befriedigender Abkühlung watschelte ich zurück zu meinem Platz, warf mich auf´s Handtuch und begann zu relaxen.

Zack! Lotfi war wieder da. Er meinte, dass ich mir keine Sorgen machen müsse, er würde schon auf mich und meine Sachen aufpassen. Langsam fing ich an, mir Gedanken zu machen, registrierte jedoch auch, dass ich nicht die geringste Angst vor ihm hatte, oder irgendwelches Misstrauen! Was war das?

Am Nachmittag wurde eine Fahrt in die Stadt angeboten. Dort gab es traditionsgemäss Basare, Moscheen und noch viele andere interessante Dinge zu sehen. Lotfi hatte unseren Reisebus begleitet und genoss offensichtlich grosses Vertrauen des Busfahrers und auch der Basar- und Restaurantbesitzer in der Stadt. Er bot sich mir persönlich als Führer an. "Naja", dachte ich, und nahm sein Angebot an, aber nicht, ohne ihn zu fragen, wass er als Gegenleistung haben wolle. "Nichts" meinte er und liess mich von dieser Sekunde an nicht mehr aus den Augen. Er besuchte mit mir die engsten Gassen und nahm mich, wenn zu viel "Gewimmel" da war, vorsichtig an die Hand und lotste mich durch die Menschenmengen.Er erzählte mir sehr viel über die Kultur der Tunesier, deren Gepflogen- und Gewohnheiten. Wir besuchten Moscheen und Aussichtstürme, sogar Teppichwebereien, Töpfereien und vieles mehr. Ich mochte ihm gerne zuhören und interessierte mich für jede Kleinigkeit. Zwischendurch machten wir öfters Rast in einem Strassencaffe` und assen Eis oder tranken eine Cola. Während des gesamten Ausflugs habe ich die Impressionen mit meinem neuen Fotohandy festgehalten. Lotfi hatte mich auch fotografiert, allerdings hat er beim Knippsen meinen Kopf abgeschnitten. Fotohandy war in Tunesien der absolute Renner.

Am Abend fuhren wir dann mit dem Bus zurück zum Hotel. Lotfi und ich verabschiedeten uns und hielten es für möglich, dass wir uns später noch einmal beim Animationsprogramm wiedersehen würden. Nachdem ich geduscht und mein Abendbrot eingenommen hatte, machte ich mich mit meinem Laptop auf den Weg zur Terasse, auf der es immer Abendprogramm gab. Ich fuhr meinen Rechner hoch, legte mein Handy daneben und übertrug die geknippsten Impressionen über die Infrarotschnittstelle. Anschliessend brannte ich die Fotos auf eine CD.

Ich wurde wieder beobachtet, das hatte ich gespürt. Plötzlich war ich umgeben von jungen Leuten, meist Studenten, die auf der Hotelanlage jobten als Animateure, Bedienungen, Blumenverkäufer, Tätowierer usw. Sie konnten kaum fassen, was sie da gesehen hatten: Handy neben PC, Bilder übertragen und dann CD brennen???? Das war wohl kaum zu fassen. Die Verständigungsprobleme zwischen den jungen Leuten und mir hatte Lotfi total aus dem Weg geräumt. Nachdem die Pics übertragen waren, löschte ich die Aufnahmen von der Speicherkarte, um neue Kapazität für den nächsten Tag frei zu haben. Da fragten sie mich zaghaft, ob sie sich mein Mobilteil denn auch mal ausleihen dürften, um von sich und ihren Freunden Aufnahmen zu machen und ob ich diese Bilder ihnen dann auch auf CD brennen könne. Als Gegenleistung sollte ich dann Massagen erhalten und Hannah-Tatoos mit Motiven, die ich mir aussuchen könne. Ich dürfe sogar Jetski fahren und Paragliding geniessen. Auch würden sie mich bewachen und dafür sorgen, dass ich meine Zeit dort unbeschwert verleben könne.

Ich meinte, dass ich mir das über Nacht überlegen wolle und morgen sähe man weiter.

Über Nacht kam ich zu der Ansicht, dass ja eigentlich nichts passieren könne, ausser, dass ich mein Handy los sei, welches versichert war. Warum sollte ich den Studenten also nicht die Freude machen. Mein Laptop verstaute ich allerdings, wenn ich es nicht brauchte, im Hoteltresor.

Alles klar, also los zu neuen Abenteuern. Ich wollte von den Angeboten profitieren und alles annehmen, was die jungen Leute mir angeboten hatten. Hätte ich diese Aktivitäten alle bezahlen müssen, wären mir diese eben so teuer gewesen, wie der eventuelle Verlust meines Handys. Was solls.....

Los ging´s. Ich lag am Strand und bekam kühle Getränke gebracht. Dann wurde ich abgeholt, um Jetski zu fahren, und zwar doppelt so lange, wie die übliche Mietzeit war. Danach ging es zu den Motorbooten, wo ich das Geschirr für das Paragliding anziehen musste. Das war ein unglaublich toller Tag! Lotfi hat mich sogar gefilmt, als ich mich in der Luft befand und kurz darauf zur Landung ansetzte. Ich hatte ihm eigens hierzu meine Videokamera anvertraut! Mit Paragliding und Jetski hatte ich mir einen Traum erfüllt. Das waren Dinge, die ich immer schonmal machen wollte, bevor ich diese Erde verlasse. Ich quietschte vor Vergnügen, als ich hoch oben in der Luft am Fallschirm hing.

Ich bemerkte, dass ich leichtsinnig wurde, allerdings war ich trotzdem ständig auf der Hut. Es machte Spass, all das zu tun, was sich sonst nur Leute leisten können, die über richtig viel Geld verfügen. Schliesslich war ich mittlerweile arbeitslos und musste mit jedem Cent rechnen.

Später holte mich ein junges Mädel zur Massage ab. Wow, tat das gut! Ich habe alles genossen. Dann gings auf zum Tätowierer. Meine Güte, sah der Junge toll aus! Ich suchte mir ein cooles Motiv aus und genoss, dass sich die jungen Leute zwischendurch immer zu mir gesellten, um zu fragen, ob alles nach meinen Vorstellungen verlief. Ich fühlte mich wie eine Königin und konnte gar nicht anders, als ihnen dann mein Handy zu überlassen. Und sie zogen los, um zu fotografieren.

Nach etwa einer halben Stunde kamen sie wieder und meinten, das Handy ginge nicht mehr. Dabei war lediglich die Speicherkarte voll. Also übertrug ich ihnen die Pics wieder und brannte sie, löschte die Aufnahmen und liess sie wieder losziehen. Sie waren begeistert und ich war es auch. So ging es von nun an Tag für Tag. Ich trug die tollsten Hannah-Tatoos auf Schulter, am Steiss und an beiden Waden, auf den Oberarmen usw. Wir hatten uns mittlerweile gut angefreundet, und wenn ich von irgendeinem Tagesausflug zurück kam, habe ich ihnen sogar noch eine Kleinigkeit mitgebracht, wie z.B. Kaugummi, Schlüsselanhänger oder ähnliches, alles Dinge, die sie sich nicht leisten konnten.

Sie kamen ja immer brav wieder und liessen die Speicherkarte leeren. Ich weiss nicht mehr ganz genau, wieviele CS´s ich gebrannt habe, die sie mir allerdings besorgt hatten. Schliesslich wollte ja jeder von ihnen eine besitzen. Insgesamt hatten sie über zweitausend Fotos geschossen.

Aber auch an den weiteren Ausflugangeboten habe ich teilgenommen: Straussenfarmen, Wüste, Kamele und - wieder Teppichwebereien. Lotfi begleitete mich ständig und mir wurde langsam klar, worauf das hinauslaufen sollte. Auf einem dieser Ausflüge besorgte ich für meine Töchter einige Souveniers und habe mich entschlossen, auch mir selbst etwas Gutes zu tun und mir für mein kleines Zimmer einen Bettvorleger zu erwerben. Lotfi führte die Preisverhandlungen. In allen Webereien, die wir besuchten, bekamen wir nach Landessitte einen Tee ausgeschänkt. Nach den Versand- und Finanzverhandlungen hielt ich ein kleines Formular in der Hand, mit dem ich beim Deutschen Zoll meinen Bettvorleger in Empfang nehmen könne, nachdem mich der Zoll über die Freigabe der Ware informieren würde. Ich vertraute!

So langsam neigte sich nun mein Urlaub den Ende zu. Traurig war ich schon, aber ich freute mich auch, wieder nach Hause zu meinen Mädchen zu kommen. So verabredeten wir uns für den letzten Abend auf der Terasse, um uns voneinander zu verabschieden.
Die beiden tunesischen Mädel hatten noch eine besondere Bitte an mich: Sie wollten zum Abschied ein Schmuckstück von mir, und zwar jede ein ganz bestimmtes. So mussten also eins meiner Fusskettchen und meine Lederhalskette mit Herzanhänger daran glauben. Das ging für mich total in Ordnung. Wir tauschten keine Adressen aus und auch keine Handynummern. Selbst die Burschen mussten ihre Tränen trocknen, als ich mich von ihnen verabschiedete. Lotfi war nicht zu meinem Abschied erschienen ......

Im Flieger liess ich noch einmal alles Revue passieren, lächelte zufrieden und freute mich dann darauf, dass ich von einem guten Freund mit meiner älteren Tochter am Düsseldorfer Flughafen abgeholt wurde.

Nach etwa einer Woche in der Heimat, erreichte mich ein Anruf aus Tunesien von einem Teppichhändler auf meinem Handy. Er sprach mich mit meinem Vornamen an und duzte mich. Er wollte mir mitteilen, dass mein Teppich unterwegs sei und wollte wissen, ob ich ihm einen Gefallen tun könne. Ich staunte nicht schlecht, dass ihm der Gefallen von mir 2.000,00 EUR wert war. Natürlich wollte ich wissen, was ich denn dafür tun solle, aber er meinte, dass ich ihm erst zusagen solle, dass ich ihm mit diesem Gefallen entgegen kommen würde. Ich liess ihn glauben, dass ich gerade nicht länger sprechen könne, er solle sich doch bitte in einer halben Stunde nochmals melden. Sofort erzählte ich meinen Freunden von diesem Telefonat und beratschlagte meine weitere Vorgehensweise. Uns war sofort klar, dass es hierbei nicht mit rechten Dingen zuging. Wir waren allerdings neugierig, zu erfahren, was ich für das angebotene Geld tun solle.

Eine halbe Stunde später meldete sich mein tunesischer Teppichfritze wieder und wollte wissen, ob ich ihm zusagen würde. Ich entgegnete ihm, dass ich immer noch nicht wisse, welches Risiko für mich dabei sei und deshalb würde ich mir bei 6.000,00 EUR überlegen, ob ich sein Angebot annehmen würde. Dann müsse er mir allerdings auch sagen, was ich dafür zu tun habe. Nun meinte er, er müsse unser Gespräch beenden und würde sich nochmals melden. Eine Stunde später dann sein dritter Anruf. Er erklärte mir jetzt, was ich zu erledigen hätte: Ich sollte für ihn einen Schiffscontainer im Kölner Hafen auslösen, da sein in Deutschland lebender Bruder krank geworden sei und daher diesen Auftrag nicht selbst ausführen könne. Ich hätte doch sicher als junge Witwe 5.000,00 EUR, um diesen Container beim Zoll auszulösen. Ich machte ihm klar, dass ich nicht über diese Summe verfügen würde, worauf er nur meinte, dass ich mir doch sicherlich das Geld leihen könne, was ich ja von ihm zurück erhalten würde. Ausserdem würde ich dann, wenn ich den Container ausgelöst hätte, meine "Prämie" in Höhe von 6.000,00 EUR sofort vor Ort in Köln in bar erhalten. Da sei nämlich etwas in diesem Container, von dem der Zoll nichts wissen solle und ich müsste es aus dem Container entfernen.

Für wie blöd oder naiv hielt mich dieser Typ eigentlich?! Ich gehe davon aus, dass es sich bei diesem Deal um Rauschgift handelte, was ich allerdings nicht weiss.

Ach Du Schande! Ich und Rauschgift?! Dann Handschellen? Ich sah mich schon bei Brot und Wasser im Knast. Nee, das war also absolut nicht mein Ding.

Um ihn hinzuhalten sagte ich ihm, dass ich versuchen wolle, das Geld aufzutreiben und er solle mich bitte in drei Stunden nochmals anrufen, dann könne ich ihm mehr sagen.

Ich hatte natürlich zu keiner Zeit die Absicht, ihm diesen Gefallen zu tun, dazu bin ich viel zu ehrlich und geradlinig. Ich musste nur erstmal nachdenken. Was sollte ich ihm sagen, wenn er wieder anrief? Mir schlockerten leicht die Knie. Hatte das alles nur mit diesem Bettvorleger zu tun oder war Lotfi ein Vermittler und hatten die Studenten damit auch etwas zu tun? Ich war ordentlich verwirrt.

Pünktlich nach drei Stunden rief der Teppichfuzzi wieder an. Ich erklärte ihm, dass ich die Knete absolut nicht auftreiben könne und dass er sich leider jemand anderen aussuchen oder anrufen müsse, der ihm weiterhilft. Ich hätte ihm ja gerne geholfen, zumal ich das Geld sehr gut gebrauchen könne, aber ich sähe keine Möglichkeit.

Plötzlich hatte er es besonders eilig, sich von mir, sogar ziemlich verärgert zu verabschieden. Mein Herz klopfte bis zum Hals.

"Puuhh", dachte ich, wenn der meine Mobilnummer kennt und auch noch möglicherweise von meinem Bettvorleger weiss, ihm mein Name bekannt ist, kennt er auch meine Adresse! Mir wurde etwas flau im Magen. Sollte ich die Polizei oder den Zoll informieren? Das habe ich dann aus Angst vor Rache unterlassen und verdrängte die ganze Geschichte aus meinem Gedächtnis.

Nach einigen Wochen hatte ich den Vorfall tatsächlich fast vergessen, habe sogar nichtmal mehr daran geglaubt, dass ich meinen kleinen Teppich erhalten sollte, bis ich eine Benachrichtigung vom Zoll erhielt. Ich bekam nochmals Schüttelfrost. "Sehr geehrte Frau Rühmann, Ihre Sendung mit der Nummer xxxxxxxx liegt abholbereit........

Nun sind sechs Jahre vergangen und ich lebe noch....! Ich bin mir selbst treu geblieben und darauf bin ich stolz. Trotzdem war das einer der krassesten Urlaube, die ich bislang verleben durfte.

Gott sei Dank, ich habe mich keinerzeit selbst aus den Augen verloren.........


C.R.
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